5.) Preußengeist von Kurt Jeserich

Kurt Jeserich

Preußengeist

Am 21. März 1933, zu Beginn des feierlichen Staatsaktes vor der Garnisonskirche in Potsdam, legt der Führer Adolf Hitler gemeinsam mit den greisen Generalfeldmarschall von Hindenburg einen Kranz am Grabe Friedrichs des Großen nieder. Damit vollzog sich mehr als eine Stille Ehrung erhabener Vergangenheit, denn dieser Augenblickvereinigte symbolhaft über Tod und Leben hinweg drei Epochen preußisch-deutscher Geschichte. Hier begegneten einander der Ruhm eines Toten und der Wille eines Kommenden. Die Treue des alten recken aber stand als Mittler zwischen beiden. Der Neugestaltung deutscher Zukunft wurde damit in der Stillen Gruft des Königs eine Bahn gewiesen in der Verpflichtung zu heiliger Tradition. Sie heißt Preußen!

Und dieses Preußen ist kein territorialer Begriff, sondern Symbol einer Charakterhaltung. Preußentum, das ist die Anerkenntnis einer Idee der Ehre als Höchstwert. Preußisch sein, das heißt sich unterordnen in harter Zucht, um in der Auslese zu bestehen. Preußengeist, das ist der opferbereite Dienst nach außen, und die stolz bewusste Freiheit nach innen.

Der Aufbau unserer Nation wird, wenn er die Wetter der Zeit dauerhaft überstehen soll, sich nach den Gesetzmäßigkeiten dieser Werte richten müssen.
Preußisch nennen wir sie aber deshalb, weil Preußen es war, das diese Gebote befolgte von Fehrbellin bis Hohenfriedberg und Leuthen, das ihnen treu blieb trotz Jena und Auerstedt. So konnte es siegen bei Leipzig und Waterloo, bei Königsgrätz und Sedan. Damals wurde das Reich; sein Kern blieb Preußen, denn es war die Kraft, war das Leben. Preußen war die Idee! Sein Geist schlug Tannenberg und trotzte im Trommelfeuer der tausend Schlachten. Nicht Preußen, wahrlich nicht Preußen verlor diesen Krieg! Der November 1918 war weder preußisch noch deutsch; er war charakterlos!

Aber preußisch war fünf Jahre später der Marsch zur Feldherrnhalle im bayerischen München; und preußisch auch das vierzehnjährige Ringen um Freiheit und Ehre und damit um die deutsche Seele überhaupt. So wurde der Tag von Potsdam der größte Sieg preußischer Geschichte, denn aus allen Stämmen des Reiches schuf Preußengeist eine Nation und eroberte sich damit sein Jahrhundert. Von der Gruft des großen Friedrich nahm somit eine neue Sendung ihren Ausgang. Das Gesetz preußischen Soldatentum, das sich in der Disziplin und Kameradschaft, im heldischen Opfersinn, in Verantwortung und Leistung beweist, offenbarte sich nun, im Feuer des XX. Jahrhunderts geläutert und erhärtet, im nationalen Sozialismus Adolf Hitlers und schuf damit die Grundlagen für das nächste Jahrtausend einer deutschen Zukunft!

Zur Sicherung dieser Zukunft ist ein typenbildendes Zuchtsystem erschaffen worden, und Preußengeist hat es, ausgeweitet zur allgemein deutschen Idee, mitbeeinflusst. Das Sieb strenger Auslese schafft die Elite und stellt sie an den Posten, der ihr gebührt; aber in der Gemeinschaft der Hitler-Jugend, im Arbeitsdienst und in der Wehrpflicht, als auch in der weltanschaulichen Schulung durch die NSDAP muss sich die Erziehung zur Nation vollziehen, die dann aus einem Volk von stolzen, charaktervollen und freien Persönlichkeiten bestehen wird, unmerklich, aber sicher entgegenreisend den großen Zielen, die ein Genie ihr einst aufzeigen wird. Das wird dann einer sein, der die Zuchtnorm einer Gemeinschaft weit überragt, weil er in der hohen Schule des Lebens die Prüfung letzter Auslese bestand. Um zu siegen, braucht er zwar nicht die Bereitschaft seines Zeitalters, wohl aber die höchste Bereitschaft einer Gemeinschaft derer, die seines Blutes sind.

Das Genie wird einem Volk von der Vorsehung geschenkt; der Charaktertyp aber kann erzogen und erzüchtet werden. Generationen können dann kommen und vergehen, ohne dass besondere Ereignisse das Gleichmaß ihres Daseins durchbrechen. Sie werden sich dennoch als Glied einer Kette fühlen, die von dem einen Großen bis zu dem nächsten reicht. Sie werden, ihre Pflicht erfüllend, bis zur Ablösung ausharren, weil sie ihre Aufgabe kennen; ein ewiges, immer erneuertes Ziel: Das ganze Deutschland!

Quelle:

https://archive.org/download/Bcherpaket/Reichsschulungsamt-DerSchulungsbrief.Ii.Jg.19351.Hj.folgen1-6.zip

S. 96

über das Preußentum:http://de.metapedia.org/wiki/Preu%C3%9Fentum

„Die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn!“

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